Audi: Automobile mit Erfolg und Leidenschaft

Der Audi Konzern zählt mit den Marken Audi und Lamborghini zu den erfolgreichsten Automobilherstellern im Premium- und Supersportwagensegment. Seit 2012 wird das Angebot um Motorräder der italienischen Traditionsmarke Ducati ergänzt. Im Jahr 2014 war der Audi Konzern an 15 Standorten in zwölf Ländern präsent. Von den durchschnittlich 77.247 Mitarbeitern des Audi Konzerns waren im Jahr 2014 53.848 an den beiden deutschen Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm beschäftigt. Damit bleibt Deutschland für Audi der wichtigste Produktionsstandort. Audi steigerte die Auslieferungen 2014 um 10,5% auf einen Rekordwert von 1.741.129 Fahrzeugen (1.575.480 im Jahr 2013), davon 255.582 auf dem Heimatmarkt Deutschland. China war mit 578.932 Autos bereits zum vierten Mal in Folge der größte Absatzmarkt, die USA folgte als drittgrößter mit 182.011 verkauften Fahrzeugen. Somit stiegen die Umsatzerlöse 2014 um 7,8 % auf 53.787 Mio. €.

„Vorsprung durch Technik“ – Auch im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens

Für Audi bedeutet Corporate Responsibility (CR), bei jeder Entscheidung ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu berücksichtigen – mit dem Ziel langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Daher ist CR unter dem Titel „Wir leben Verantwortung“ in der Mission der Audi-Strategie verankert. Zudem bildet das Unternehmensziel „Nachhaltigkeit in Produkten und Prozessen“ mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette die Basis der Audi-Strategie. Um Unternehmensverantwortung operativ umzusetzen, hat Audi die fünf Kernthemen Wirtschaften, Produkt, Umwelt, Mitarbeiter und Gesellschaft definiert.

Die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität im Sinne einer Cradle-to-Cradle-Betrachtung ist für Audi eine Vision, die Schritt für Schritt verfolgt wird: bei der Beschaffung, bei der Produktion, in der Nutzungsphase und bei der Entsorgung der Fahrzeuge. Darüber hinaus engagiert sich Audi in der Entwicklung und Produktion regenerativer Kraftstoffe – sogenannter Audi e-fuels –, die mittelfristig CO2-neutrale Mobilität ermöglichen sollen und ohne die Verwendung von Biomasse auskommen.

Im Dialog mit den Stakeholdern

Audi veranstaltete im Jahr 2014 das zweite Stakeholder-Forum in Berlin. Mit rund 120 Teilnehmern diskutierte das Unternehmen über die Mobilität der Zukunft und die Rolle, die digitale Datenströme dabei spielen. Im Fokus der Dialogveranstaltung standen zentrale Fragestellungen, die sich aus der Vernetzung von Fahrzeugen untereinander, mit der Infrastruktur und mit dem Fahrer ergeben. In drei Workshops erörterten die Teilnehmer des Forums mit Audi Vertretern die verantwortungsvolle Nutzung von Daten, die Vernetzung von Fahrzeugen und städtischer Infrastruktur sowie die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden an vernetzte Fahrzeuge. Der Automobilhersteller will den offenen Austausch mit Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik weiter intensivieren und lässt Erkenntnisse in die Entwicklung zukünftiger Technologien einfließen. Der erste Platz im Nachhaltigkeitsranking Sustainability Image Score 2014 von Facit Research vor BMW und Hipp spiegelt das große Ansehen von Audi bei seinen Kunden wider. Außerdem genießt Audi bei deutschen Autofahrern das höchste Vertrauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid für den Vertrauensindex der Gesellschaft führender PR-Agenturen Deutschlands (GPRA).

Ganzheitliche Betrachtung von Umweltauswirkungen

Die Produktpolitik von Audi folgt einem ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz, der allen dient: Lieferanten, Herstellern und Konsumenten. Umweltschutz umfasst bei Audi den gesamten Lebenszyklus des Automobils. Von der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung über Produktion, Kraftstoffbereitstellung und Nutzung bis hin zum Recycling werden alle Phasen unter ökologischen Gesichtspunkten optimiert.

So zeigt beispielsweise die Umweltbilanz, die Audi für das neue Audi TT Coupé erstellt hat, dass sich die Umweltauswirkungen im Vergleich zu seinem Vorgänger-Modell in vier der fünf als relevant identifizierten Wirkungskategorien verringert haben. Durch intelligente Werkstoffwahl ist es den Audi-Ingenieuren gelungen, nicht nur das Leergewicht des Fahrzeugs um weitere 50 kg – und somit die CO2-Emissionen während der Nutzungsphase – zu reduzieren, sondern auch die Treibhausgasbelastung bereits in der Herstellungsphase zu verringern.